Christentum in Japan – seine Anfänge und heute
„Christentum in Japan – seine Anfänge und heute“. So heißt das Thema des Ökumenischen Montags-Treffs am 27. Februar 2012. Gast-Referentin und Gesprächs-Partnerin dafür ist die japanischen Theologie-Studentin Naoko Okumichi aus Bad Soden.
Sie wurde 1944 in Japan in der Nähe von Osaka geboren. Zum Christentum, das in Japan zahlenmäßig eine untergeordnete Rolle spielt, kam sie durch ihre Mutter, die erste Christin in ihrer Familie in Japan, und durch den Besuch einer evangelischen Missionsschule – überproportional viele Schulen, Hochschulen und sonstige Bildungs-Einrichtungen in Japan werden von Christen betrieben. Getauft wurde Naoko mit fünfzehn Jahren. Nach Deutschland führte sie ihr Weg im Jahre 1968. Seitdem lebt die Übersetzerin und Dolmetscherin in Deutschland.
Mit Sätzen von dem Konzils-Theologen Karl Rahner „zur absoluten Zukunft“ begann im Jahre 1990 ihre Berührung mit der katholischen Kirche. Ein japanischer evangelischer Pastor, der später ihr Mann wurde und in ihrem Glaubensweg eine entscheidende Rolle spielte, übersetzte ihr die Sätze damals aus der englischen Übersetzung ins Japanische. Ihr Wunsch, Rahner nahe zu kommen, führte sie 2002 zum Studium an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt.
Zur Information und zum Gespräch mit der Referentin und miteinander lädt die ökumenische Basisgruppe ACTION 365 wieder alle Frauen, Männer und Jugendlichen von nah und fern herzlich ein. Das Treffen findet von 19.30 Uhr bis etwa 21.30 Uhr im Bad Camberger Hotel „Haus Pohl“, Parkstraße 9 (Badehausweg, am Boule- und Minigolfplatz, in der Nähe der Kliniken und des Kurheimes), statt. Der Eintritt ist frei. Jede teilnehmende Person kann eigene Fragen, Erfahrungen und Anregungen mitteilen. „Ich wünsche mir von Herzen, mit Ihnen gemeinsam die Liebe Gottes, die sich im historischen Menschen Jesus offenbarte, durch das Glaubensgespräch noch tiefer zu erfahren.“ So lädt Naoko Okumichi selbst ein.

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