Wenn die Nieren versagen – Ur-sache, Folgen und Behandlung der Niereninsuffizienz
Manchmal merkt man es erst, wenn es zu spät ist. Denn unsere Nieren verrichten oft selbst dann noch ohne große Beschwerden für den Menschen ihren Dienst, wenn sie schon deutliche Schäden aufweisen. Oft endet eine solche Erkrankung aber in einem so schweren Nierenversagen, dass eine Nierenersatzbehandlung als Dialyse oder eine Transplantation erforderlich wird. „Wenn die Nieren versagen – Ursache, Folgen und Behandlung der Niereninsuffizienz“ lautet das Thema des nächsten Forum Gesundheit. Referent ist Dr. Ste-phan Walter, Chefarzt des Nephrologischen Schwerpunkts St. Vincenz-Krankenhaus; der Vortrag findet in den Konferenzräumen des Krankenhauses auf dem Schafsberg am Mittwoch, 26. Mai 2010, um 20 Uhr statt.
Derzeit müssen sich etwa 57.000 Menschen in Deutsch-land einer Nierenersatztherapie unterziehen. Während die Ursachen in der Vergangenheit häufig mit Infektionen vergesellschaftet waren, spielen in der heutigen Zeit vor allem degenerative Gründe im Gefolge von Bluthochdruck, Diabetes und Arteriosklerose eine Rolle.
Dr. Stephan Walter, der seit Januar auch zum Ärzteteam der ambulanten Dialysezweigpraxis und nephrologischen Gemeinschaftspraxis Drs. Thomas Klein, Stefan Hanneken und Uwe Haberstroh in der Holzheimer Straße in Limburg tätig ist, wird über die Funktionen der Nieren, die Ursachen des Nie-renversagens, die Möglichkeiten zur Vorbeugung und Behandlung sowie über die verschiedenen Methoden der Nierenersatztherapie informieren.
Am Nephrologischen Schwerpunkt St. Vincenz-Krankenhaus werden jedes Jahr mehr als 600 Patienten mit akuten und chronischen Nieren- und Hochdrucker-krankungen behandelt und etwa 7000 Dialysen jährlich durchgeführt.
