Die Escher gehen für eine Umgehung auf die Straße

Montag, 23.01.2012
Die Escher gehen für eine Umgehung auf die Straße

Am Freitag, 13. Januar, wurde es für eine Viertelstunde ruhig im Dorf. Denn um Punkt 16 Uhr versammelten sich knapp 100 Bürger zu einem Demonstrationszug durch Esch. Es ging entlang der B275 vom Ortsausgang bis zur Dorfmitte. Die Bürgerinitiative "Außenrum statt Mittendurch" will mit dieser Aktion Aufmerksamkeit für die bestehende Verkehrssituation schaffen und der Notwendigkeit einer Umgehungsstraße Ausdruck verleihen.

Bundesstraßen seien für das heutige Verkehrsaufkommen nicht geschaffen

Eine aktuelle Trassenstudie wurde bereits erstellt, jedoch fehlt die tatkräftige Unterstützung der bundes- und landespolitisch Verantwortlichen. Hinter dem Zug bildete sich schnell eine Autoschlange, die weit zurückreichte. Die vorhandenen Bundesstraßen B8 und B275, die sich in der Ortsmitte kreuzen, sind für das heutige Verkehrsaufkommen nicht geschaffen. Die Kurven sind für den Schwerlastverkehr zu eng und so manche Engstelle für Fußgänger und Autofahrer lebensgefährlich.

Die Wanderung endete mit Speiß und Trank auf dem Platz des Dorfgemeinschaftshauses. Die Teilnehmer stießen auf die gemeinsame erfolgreiche Aktion an und hoffen künftig auf mehr Solidarität der Escher Bürger, die nicht unmittelbar betroffen sind. Denn der Bau einer Umgehungsstraße wird für alle Escher Bewohner ein lebens- und liebenswerteres Dorf bedeuten.

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