Überwältigendes Ergebnis für Friedhelm Bender
Friedhelm Bender ist der alte und neue Schiedsrichter-Obmann im Kreis Limburg-Weilburg. Am Montag wurde er mit einem überwältigenden Ergebnis gewählt.
Dass die Wahl im Schupbacher Bürgerhaus eine besondere für Friedhelm Bender war, wurde deutlich, als Wahlleiter Udo Schätzle nach der Auszählung das Ergebnis verkündete. Bender kullerten die Tränen über die Wangen. Es waren Tränen der Freude und der Erleichterung. 141:54 nach Stimmen hieß es im Duell zwischen Friedhelm Bender und Toni Stillger, der als gut gehütetes Gegenkandidats-Geheimnis mit seiner Kandidatur für eine Überraschung sorgte.
„Ich weiß das Ergebnis zu schätzen. Es ist eine riesige Verpflichtung, der ich sehr gerne nachkommen werde“, dankte Bender dem entgegengebrachten Vertrauen. Er freue sich, seine Arbeit wieder beginnen und die Schiedsrichter-Vereinigung Limburg-Weilburg wieder nach vorne zu bringen. „Es ist wieder an der Zeit, dass wir positiv von uns Reden machen“, betonte der alte und neue Amtsinhaber, der erstens großen Wert darauf lege, dass die Schiedsrichter an sich im Mittelpunkt stehen und die Brücke zwischen Alt und Jung geschlagen wird. „Ohne junge Schiedsrichter gibt es keine Zukunft. Aber nur mit jungen Schiedsrichtern geht es auch nicht. Wir brauchen auch die erfahrenen, die seit Jahren hervorragende Arbeit leisten.“
Auch auf die schwere vergangene Amtszeit blickte der Runkeler zurück: „Es waren vier Jahre, die ich mir ganz anders vorgestellt habe. Ich konnte nie in Ruhe arbeiten, offensichtlich war ich für einige ein rotes Tuch. Und trotzdem habe ich nach dieser schweren Zeit nach reiflichen Überlegungen wieder kandidiert. Ohne die Unterstützung der Schiedsrichter, meiner Vorstandskollegen und meiner Familie hätte ich das wohl nicht getan.“
Wie groß die Unterstützung ist, drückte sich in einem überragenden Ergebnis aus. 141 von 211 anwesenden Wahlberechtigten stimmten für Bender und seine Mannschaft. Dieser gehören Holger Jung (Oberbrechen) als Stellvertreter, Egon Maurer (TSV Kirberg) als Lehrwart, Rolf Schuchardt (FC Dorndorf) als Öffentlichkeitsmitarbeiter sowie Hubert Dickopf (SV Ellar), Hubert Engelhart (TuS Obertiefenbach), Beate Rauh (FV Weilburg) und Jürgen Frey (TuS Löhnberg) als Beisitzer an.
Die bis zum Wahlabend geheim gehaltene Gegenseite um Toni Stillger, der das Amt des Obmannes vor vier Jahren an Bender übergeben hatte, konnte mit ihrer Präsentation die Wähler offensichtlich nicht überzeugen.
Olaf Schmidt, der als Lehrwart im Stillger-Team kandidierte, stellte das „EM-Konzept“ vor. EM stand dabei nicht für Europameisterschaft, sondern für die Begriffe „Erhalten“ und „Mehr“. „Toni Stillger steht wie kein Zweiter im Kreis für das Erhalten. Und mehr wollen wir für euch, mit euch schaffen. Es geht um mehr Fundament, mehr Fitness und mehr Nachwuchsarbeit“, warb Schmidt - am Ende vergebens. Stillger hatte neben dem Hessenliga-Schiedsrichter auch noch Horst Königstein, Wolfgang Sontowski, sowie ein Kompetenzteam bestehend aus Frederik Angermaier, Jörg Diefenbach, Alexander Heuser, Jannis Wagner, Holger Lenz, Florian Hartmann und Florian Losekamm im Boot. „Alles, was Rang und Namen hat“, fasste Schmidt zusammen. Letzenendes musste die Seite Stillger eine klare Niederlage quittieren.
Bender blickte unterdessen schon nach vorne: „Ich wünsche mir ein gutes Miteinander in den kommenden vier Jahren.“ Es bleibt zu hoffen, dass Friedhelm Benders zweite Amtszeit eine ruhigere und harmonischere als die erste wird - ganz ohne Unruhe, Ärger und Misstrauen. Diese waren, da verriet Holger Jung in seinem Bericht ja kein sonderliches Geheimnis, zuletzt nämlich prägende Wegbegleiter. René Weiss
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Kommentare
Ich kann dem nur
Ich kann dem nur beipflichten, Ehrlichkeit und Anstand hat bei den Schiedsrichtern keinen Platz mehr, für Bender zählt nur Macht und in der Öffentlichkeit stehen.
Und wer jetzt denkt, dass nun alles Besser wird, der träumt. Diejenigen Schiris die auch weiterhin viele Spiele und viel Geld verdienen wollen, küssen den Gewählten die Füße, die Anderen trauen sich nicht zu wehren oder hören irgendwann auf zu pfeifen.
Bender ist der Totengräber der Schirivereinigung und der größte Gegner der Fusion Limburg und Oberlahn.
Zum Glück bin ich als SR ausgestiegen, als es in der KSV noch anstängig zuging.
Na da hat er es doch wieder
Na da hat er es doch wieder geschafft. Hat all Schiedrichter die ihm irgendwas schuldig sind und welche er in der Verganheit bevorzugt hat mobilisiert und sich wählen lassen.
Das seine Wiederwahl für das ansehen der Schiedsrichter und den Sport ausschließlich negativ zu werten ist, ist Bender egal.
Auf diesem Posten sollte ein Vorbild stehen, nicht ein Betrüger.
Schade für den Sport, schade für die Schiedsrichter, schade für die Ehrlichkeit, schade für den Anstand..............
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